Auf die Stange, fertig, los!

Schmeckt erntefrisch am besten: Spargel aus den bayerischen Hochburgen Schrobenhausen und Abensberg.

München, 20. März 2017 – Köstlicher kann der Genussfrühling kaum sein: Die bayerischen Hochburgen Schrobenhausen und Abensberg läuten Ende März die Spargelsaison 2017 ein und auch in München beginnt am 7. April die köstlichste aller Jahreszeiten. Die darauffolgenden zwölf Wochen stehen ganz im Zeichen der elfenbeinweißen Stangen. Worauf Verbraucher beim Kauf des edlen Gemüses achten sollten, erklärt das WeltGenussErbe Bayern und liefert mit der „Bier-Hollandaise“ gleich eine moderne Interpretation des schmackhaften Klassikers mit.

Frischetest: An diesen Merkmalen erkennen Verbraucher frischen Spargel

Bis 24. Juni stehen sie am Straßenrand: die kleinen, hölzernen Stände, an denen Schrobenhausener und Abensberger Spargel g.g.A. zum Kauf angeboten wird. Auch in den Supermärkten und auf Wochenmärkten werden die weißen und grünen Stangen ins Sortiment genommen. Egal, wo Verbraucher ihren Spargel kaufen: Am besten ist das Gemüse, wenn es am Verkaufstag oder am Vortag geerntet worden ist. Ob es sich bei der Ware um erntefrischen Spargel handelt, können Kunden ganz leicht selbst feststellen: Neben dem Köpfchen, das fest verschlossen sein sollte, sind insbesondere die Schnittenden einen Blick wert: Ist der Spargel frisch, sind sie schön saftig, weisen keine spröden Risse auf und verströmen beim Zusammendrücken einen angenehm frischen Duft. Auch zeigen sich die Stangen von ihrer – im wahrsten Sinne des Wortes – glänzenden Seite. Zudem sollten sie gleichmäßig sauber sein und keine bräunlichen Verfärbungen aufweisen. Außerdem gilt: Stangen, die beim Aneinanderreiben geräuschvoll quietschen, sind besonders frisch.

Spargelgenuss mal anders: ein Rezept für Bier-Hollandaise

Egal ob man ihn kocht, dünstet, anbrät oder grillt – Schrobenhausener und Abensberger Spargel g.g.A. ist in jeder Hinsicht ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Für viele Genießer ein unverzichtbarer Begleiter: Sauce hollandaise. Selbst gemacht schmeckt dieser Klassiker auf Butter- und Eierbasis natürlich am besten. Fans der bayerischen Spargelküche, die für überraschende Gaumenfreuden sorgen möchten, bereiten die Hollandaise mit Bier zu. Die Soße erhält dadurch eine feinherbe und dennoch fruchtige Note.

Zutaten für die Bier-Hollandaise
150 ml Bayerisches Helles g.g.A.
½ Knoblauchzehe ohne Keim
½ Lorbeerblatt
1 Zweig Thymian
5 Pfefferkörner
1 Nelke
1 Wacholderbeere
1 Pimentkorn
3 frische Eigelbe
200 g flüssige geklärte Butter
Salz, Zucker, Zitronensaft

Das Bier in einem Topf erwärmen und die Gewürze circa zehn Minuten darin ziehen lassen. Wichtig: Das Bier darf nicht kochen. Anschließend den Bier-Gewürzsud durch ein feines Sieb in eine Schüssel passieren. Jetzt die Eigelbe hinzufügen und auf dem Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Nun die lauwarme geklärte Butter unter konstantem Rühren hinzugeben, bis die Bier-Hollandaise schön cremig ist. Die Soße abschließend mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Extra-Tipp: Gourmets verfeinern die Hollandaise kurz vor dem Servieren mit einem kleinen Schluck frischem Bier: Durch die im Bier enthaltene Kohlensäure wird die Hollandaise noch luftiger und leichter. Mmmmmmmmh …

Schon gewusst …?

Kaum ein anderes Gemüse ist bei den Deutschen so beliebt wie der Spargel: Circa 2.000 Spargelbetriebe in Deutschland bauen die zarten Stangen auf rund 22.000 Hektar an. Allein im vergangenen Jahr ernteten die deutschen Spargelbauern etwa 119.000 Tonnen des beliebten Gemüses. Die bayerischen Anbaugebiete Schrobenhausen und Abensberg zählen mit ihren Anbauflächen von circa 580 bzw. 370 Hektar zu den eher kleineren in Deutschland.

Über Schrobenhausener und Abensberger Spargel g.g.A.

Die weißen und grünen Spargel aus Schrobenhausen und Abensberg zeichnen sich durch ihre hervorragende Qualität und ihren besonderen Geschmack aus. Um diese regionaltypische Spezialität und deren Anbaugebiete zu bewahren, zeichnet die EU den Spargel seit 2010 (Schrobenhausen) beziehungsweise 2012 (Abensberg) mit dem Herkunftszeichen „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) aus.