Das große Löffeln

Leberknödelsuppe

München, Januar 2017 – Suppen liegen voll im Trend: Hippe Suppenbars erobern derzeit viele Städte und sind auch bei jungen Leuten angesagt. Außerdem wird die Suppe-to-go immer beliebter – zu jeder Jahreszeit. Kalt oder warm, cremig oder klar, pikant oder mild, mit oder ohne Einlage – sie eignet sich als Vor- oder Hauptspeise und tut einfach gut. Kaum ein Gericht lässt sich so vielseitig abwandeln und individuell abschmecken wie die Suppe. Und sie hat noch mehr praktische Vorzüge, ob für die Gastronomie oder den Privatbereich: Sie lässt sich gut vorbereiten und schmeckt meist am Tag nach der Zubereitung noch besser.  

Doch wie kommt Suppe auch optisch am besten zur Geltung? Nicht nur in Suppenschüsseln oder tiefen Tellern, sondern z. B. in einem halbierten und ausgehöhlten Kürbis. Wer es filigraner mag, kredenzt Suppe z. B. als Appetizer in einem Löffel aus Porzellan und verleiht ihr damit Eleganz. Und wie wäre es mit einem aufgeschäumten Süppchen – serviert in einer Cappuccino-Tasse oder, wie in unserem Beispiel, im Glas? So schaffen Sie gleichzeitig pfiffige Farbakzente auf dem Tisch.

Klassiker neu interpretiert

Seit jeher ist Suppe aus der deutschen Küche und unserer Kultur nicht mehr wegzudenken. Ein großer Schatz an unterschiedlichen Rezepten lässt viel Platz für kreative Abwandlungen. So können altbekannte Klassiker traditionell, aber auch neu interpretiert werden. Lassen Sie sich vom WeltGenussErbe Bayern inspirieren.

Rinderbrühe in Variation

In Bayern hat sie Tradition: Die Rinderbrühe. Nach einem Tag in den Bergen, einem ausgiebigen Spaziergang oder als wärmende Zwischenmahlzeit ist sie genau das Richtige. Die kräftige Brühe wird aus Knochen und Fleisch vom Rind (beispielsweise Beinscheibe, Brustfleisch oder Tafelspitz) – wir empfehlen Bayerisches Rindfleisch g.g.A. – zubereitet und ist ein wahrer Alleskönner: Sie schmeckt pur, ist Basis für Suppen mit Nudel- oder Gemüseeinlage und schmeckt auch Kindern gut – z. B. mit Pfannkuchenstreifen oder Eierstich. Auch würzige Leber- oder Speckknödel harmonieren perfekt mit dem herzhaften Geschmack der Brühe. Übrigens: Das Fleisch, welches zur Verwendung der Rinderbrühe genutzt wurde, lässt sich wunderbar zu herzhaftem Tellerfleisch weiterverarbeiten.

Karotten-Ingwer-Süppchen mit Nürnberger Rostbratwurst-Spießen

Suppe mit Trendfaktor: Die Kombination Karotte-Ingwer ist nicht nur wohltuend, sondern auch beliebt. Aufgepeppt wird sie durch die etwas anders interpretierten Nürnberger Rostbratwürste: eine würzige Masse aus Brät und Brot sowie Sahne und Gewürzen wird zu kleinen Klößchen geformt. Rote Bete verleiht ihnen eine kräftig-frische Farbe – zusammen mit dem leuchtenden aufgeschäumten Süppchen ein echter Hingucker. Das Rezept zum Nachkochen und viele weitere Anregungen finden Sie hier.


Allgäuer Käsesuppe

Diese Suppe gelingt leicht und eignet sich als Vor- oder Hauptspeise. In Sachen Zutaten müssen Sie nur eine Entscheidung treffen: Soll es der nussig-milde Allgäuer Emmentaler g.U. sein oder doch der urwüchsig-kräftige Allgäuer Bergkäse g.U., der Ihrer Suppe den richtigen Schliff verleiht? Eine gute Entscheidung treffen Sie bei den traditionsreichen Käsespezialitäten mit geschützter Ursprungsbezeichnung in jedem Fall. Die restlichen Zutaten – in diesem Fall Mehl, Butter, Weißwein, Milch und Sahne – runden diese deftige Suppe ab.

…und noch mehr Süppchen

Ein neu interpretierter Klassiker der bayerischen Küche ist das Saure-Zipfel-Süppchen. Sternekoch Christian Jürgens bereitet es u. a. mit Nürnberger Rostbratwürsten g.g.A., Zwiebeln und Schwarzbrotcroutons zu. Mehr dazu finden Sie hier. Probieren Sie es aus!

Alle Suppenfans können sich schon jetzt auf das Frühjahr freuen. Denn dann ist wieder Zeit für Spargel. Suppe aus den weißen Stangen schmeckt nicht nur pur, sondern auch verfeinert mit Kräutern oder Räucherlachs. Und wir haben noch ein besonderes Rezept für Sie: Spargelschaumsuppe mit Vanille. Diese und viele weitere Anregungen finden Sie hier.



Kann man das toppen?

Fantasievoll garniert wird der Suppenteller zur Bühne. Ob essbare Blüten, Speckwürfel, geröstetes Brot (nehmen Sie anstatt Baguette doch einmal Vollkornbrot) oder salziges Popcorn – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Haben Sie schon einmal Kräuter frittiert? Dazu brutzeln Sie Rucola, Basilikum oder Salbei in heißem Öl und erhalten ein knusprig-aromatisches Topping für Ihre Cremesuppen. Kartoffeln, Zucchini oder Karotten lassen sich auf diese Art ebenfalls zu knackigen Chips verarbeiten. Für würzigen Pepp sorgen auch Käsechips: dafür werden kleine Portionen Käse auf ein Backblech gerieben und im Ofen kross gebacken. Hierfür besonders geeignet: Allgäuer Bergkäse g.U. und Allgäuer Emmentaler g.U. Ihre Gäste werden begeistert sein!