Grill' den Burger!

Einteilung Bayerisches Rind g.g.A.. WeltGenussErbe Bayern.

München, 28. Juni 2016 – Burger mögen‘s heiß. Und sie gehen praktisch durchs Feuer – dafür, dass die rundlich geformten Rindfleischpflanzl nach nur wenigen Minuten köstlich schmecken. Die beliebteste Variante bekennender Burger-Gourmets? Außen knusprig. Innen saftig. So gelingt er, wird er nur einmal auf dem Grillrost gewendet. Der wertvolle Saft, der sich entwickelt, wenn das Fleisch in der Mitte „köchelt“, bleibt dadurch am besten bewahrt. Übrigens, sind an der Oberfläche des Grillguts kleine Tropfen des Fleischsaftes zu sehen, ist es an der Zeit, den Burger zu wenden.

Regionale Qualität kann so lecker sein


Die Wahl des perfekten Rindfleisches ist der große Genuss-Pluspunkt. Das WeltGenussErbe Bayern empfiehlt: Bayerisches Rindfleisch mit dem EU-Herkunftszeichen g.g.A. Diese Deklarierung steht für „geschützte geografische Angabe“ und garantiert, dass das Rind in Bayern geboren und aufgewachsen ist und im Umkreis von höchstens drei Fahrtstunden geschlachtet wurde.

Verbraucher kaufen Fleisch heute bewusster ein. Sie legen Wert auf die regionale Herkunft und die Marmorierung. Fragen nach der Rasse der Rinder, nach Reifezeit und Lagerung. So erlebt derzeit zum Beispiel langsam und trocken gereiftes Rindfleisch – das sogenannte Dry Aged Beef – ein Comeback. In einer Kühlkammer, deren Temperatur kurz über dem Gefrierpunkt liegt, werden die Rindfleischstücke mindestens acht Wochen lang aufgehängt. In dieser Zeit haben die Enzyme im Fleisch Zeit, es zart und schmackhaft zu machen.

Ebenso wächst bei Fleisch-Liebhabern das Interesse an Stücken jenseits des Filetsteaks. Und für ein frisches Rinderhackfleisch sind Nacken, Schulter, Hochrippe, Roastbeef oder Hüfte hervorragend geeignet. Denn das Hackfleisch darf ruhig einen bestimmten Fettanteil haben. Zwischen 10 bis 20 Prozent sind ideal. Schließlich ist und bleibt Fett auch ein Geschmacksträger. Jetzt die passende Würzmischung, Gemüsebeilage, Dip und Brötchen – fertig ist der klassische Burger.

Weit davon entfernt, Fast Food zu sein


Burger mal anders? Diese beiden Burger-Rezepte sind definitiv einen Bissen wert. Ungewöhnlich. Aber echt gut!

Beim Bayerischen Edel-Burger ist das gegrillte Rib-Eye-Steak das „Patty“. Darauf fein geriebener Allgäuer Emmentaler g.U. – ein weiteres Mitglied im WeltGenussErbe Bayern – sowie Kräutersauce und Ochsenherz-Tomate; eingebettet in ein knuspriges Sesam-Brötchen. Schmeckt kross, knackig, zart und saftig!

Und der WeltGenussErbe Bayern Fitness-Burger im Vollkorn-Brötchen ebenso. Dafür wird Bayerisches Rinderhackfleisch in g.g.A. Herkunfts-Qualität mit Pinienkernen, Minze, Petersilie, Zwiebeln und Ei vermengt. Dazu kommt eine Chiffonade von Kopfsalat sowie eine Avocado-Schnittlauch-Joghurt-Limetten-Sauce. Guten Appetit!

Kurz nachgefragt bei Dr. Christian Kagerer*


*Dr. Christian Kagerer ist Geschäftsführer der LQB GmbH (Landwirtschaftliche Qualitätssicherung Bayern GmbH). Er vertritt die bayerischen Erzeuger von g.g.A. zertifiziertem Rindfleisch im WeltGenussErbe Bayern. Er ist bekennender Grill-Enthusiast und plädiert für mehr Qualität auf dem Grill: „Qualität bedeutet Regionalität mit gesicherter Herkunft kombiniert mit Fleischqualität.“

Grillen wir heute anders, als noch vor ein paar Jahren?
Dr. Kagerer: Grillen ist zu einem Lebensgefühl geworden. Wir grillen bewusster, als noch vor ein paar Jahren. Spielen mit Temperaturen, auch im Amateurbereich. Und Gas und Holzkohle werden gezielt eingesetzt. Ebenso, wie heute auf hochwertiges Grill-Equipment Wert gelegt wird, schaut der Verbraucher zunehmend nach Fleischspezialitäten mit guter Qualität.  

Entscheiden wir uns heute ganz bewusst für deutsches Fleisch?
Dr. Kagerer: Regionalität ist ein großes Thema. Der Verbraucher fragt gezielt nach. Möchte wissen, woher das Fleisch kommt, das er beim Metzger oder in der Fleischtheke sieht. Besonders Bayerisches Rindfleisch, das mit dem EU-Herkunftszeichen g.g.A. zertifiziert ist, wird wegen seiner hohen Qualität und seines hervorragenden Geschmacks geschätzt und immer stärker nachgefragt.

Was kommt bei Ihnen demnächst auf den Grill?
Dr. Kagerer: Ein gutes Stück Roastbeaf. Hier lohnt es sich kleinere, und dafür dickere Scheiben zu nehmen. So bleiben sie bei der Zubereitung auf dem Grill wunderbar saftig. Diese grille ich gute 2-3
Minuten von jeder Seite scharf an, würze sie und lasse sie in Alufolie gepackt kurz ruhen. Auch ein guter und vor allem selbst gemachter Burger gehört zu meinen Favoriten. Die beiden neuen Burger-Rezepte Bayerischer Edel-Burger und Fitness-Burger kann ich wärmstens empfehlen.

Klasse Rassen, viel Zeit und strenge Kontrollen


Klasse Rassen, viel Zeit und strenge Kontrollen – all das macht bei bayerischem Rindfleisch g.g.A. den feinen Unterschied. Neben der hervorragenden Milch ist gerade das Bayerische Rindfleisch g.g.A. weit über die Landesgrenzen hinaus äußerst geschätzt und beliebt. In Bayern gibt es rund 3,5 Millionen Rinder. Damit ist das Bundesland im nationalen Vergleich die Nummer eins. Weitere Informationen über Bayerisches Rindfleisch g.g.A. entdecken Sie hier