Köstliche Spargelzeit

Abensberger Spargel g.g.A. und Schrobenhausener Spargel g.g.A.

In Schrobenhausen und Abensberg hat die Spargelsaison 2015 begonnen: Unsere neuen Rezepte bringen unendlich viele Genussmomente mit den schlanken Spitzen.


München, April 2015 – Endlich ist es soweit: Die bayerischen Spargelhochburgen Schrobenhausen und Abensberg haben die Spargelsaison 2015 eröffnet. Die nächsten zwölf Wochen stehen ganz im köstlichen Zeichen der weißen und grünen Stangen. Egal ob roh, gekocht, gedünstet, gebraten, gegrillt oder frittiert, mit Schinken, Fleisch oder Fisch, mit Sauce hollandaise, Butter, Olivenöl oder Parmesan, als Suppe oder Mousse, im Salat oder der Roulade – genauso schnell wie die Spargelstangen wächst jedes Jahr auch das Angebot an Rezepten und neuen Genussvarianten.

Spargel mag als besonders edel gelten, ist aber tatsächlich kein bisschen hochnäsig! Das Grundrezept für Spargel ist kinderleicht: Wasser zum Kochen bringen, etwas Butter und Salz (pro Liter Wasser ca. 1 TL) hinzugeben und den geschälten Spargel hineingeben; liegender Spargel sollte knapp mit Wasser bedeckt sein, stehender Spargel bis zu Hälfte – dann werden die Köpfe schonend gegart. Die Stangen sind nach ca. zehn bzw. 20 Minuten gar (einfach mit der Gabel anpieksen und so den Garpunkt überprüfen). Mit zerlassener Butter servieren und genießen.

Genauso einfach gelingen unzählige weitere Rezepte mit weißem und grünem Spargel. Hier ein paar raffinierte und neue Genussideen:

 

Spargelschaumsuppe mit Vanille


500 g weißen Spargel schälen und die Enden abschneiden. Die Schalen und Enden mit 900 ml Wasser, 5 g Salz, 5 g Zucker und der Schale einer halben Zitrone aufkochen. Alles maximal 15 Minuten offen köcheln lassen. Den Fond anschließend durch ein Sieb gießen und beiseitestellen. Die Spargelspitzen blanchieren und beiseitestellen, die Spargelstangen in Stücke schneiden und in etwas Butter anschwitzen. Mit dem Spargelfond ablöschen und weich kochen. Aus zwei Vanilleschoten das Mark herauskratzen und mit den Vanilleschalen zum Spargel geben. Nach 15 Minuten die Vanilleschalen herausnehmen, jeweils 1 EL geschnittenen Kerbel, Bärlauch und Schnittlauch und 200 ml Sahne zugeben. Alles mit dem Pürierstab glatt mixen. Wer die Suppe eleganter machen möchte, kann sie anschließend durch ein feines Sieb passieren. Noch einmal aufkochen lassen, abschmecken, mit der Butter aufmontieren und die Spargelspitzen einlegen. Die Suppe in tiefen Tellern anrichten und mit dem gezupften Kerbel garnieren.


Spargel, Spinat und Allgäuer Bergkäse


Den Backofen auf 220°C vorheizen. 1 kg Spinat in ausreichend Salzwasser blanchieren, ausdrücken und grob schneiden. 1,5 kg Spargel schälen, die Enden abschneiden und in ausreichend Salzwasser mit 5 g Zucker und der Zitronenschale ca. 12 Minuten köcheln lassen. Dann mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Eine große, feuerfeste Platte mit 20 g Butter ausfetten. Die Hälfte des Spinats darin verteilen und pfeffern, dann die Spargelstangen daraufsetzen, pfeffern und mit der anderen Hälfte des Spinats bedecken und pfeffern. Die restlichen 60 g Butter in Flöckchen darauf verteilen und mit 300 g Allgäuer Bergkäse bestreuen. Im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10–15 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. Zum Schluss kurz übergrillen, bis der Käse goldgelb ist.


Gegrillter Spargel im Bärlauchbett


Jeweils 500 g weißen und grünen Spargel schälen (den weißen ganz, den grünen nur im unteren Drittel) und bei beiden die Enden abschneiden. Vier ausreichend große Stücke Aluminiumfolie auslegen. Jeweils in die Mitte Butterflöckchen setzen, darauf einige Bärlauchblätter, dann salzen, pfeffern und eine Portion Spargel, grün und weiß gemischt, obenauf legen. Den Spargel wieder salzen, pfeffern und mit Butterflöckchen belegen, etwas Thymian darüberstreuen und mit den restlichen Bärlauchblättern (insgesamt zwei Bunde) belegen. Die Aluminiumfolie mittig zusammenrollen, sodass über dem Spargel etwas Luft bleibt. Links und rechts die Aluminiumfolie gut zusammendrücken und verschließen.
Die Spargelpäckchen auf den heißen Grill setzen und je nach Dicke des Spargels sechs bis acht Minuten grillen. Dann am Rand, nicht über dem Feuer, ca. zehn bis zwölf Minuten ziehen lassen. Die Spargelpäckchen entweder direkt servieren oder die Spargelstangen samt Bärlauch auf Teller heben und mit dem ausgetretenen Saft beträufeln. Dazu passen gegrillte Nürnberger Rostbratwürste oder ein Rückensteak vom bayerischen Rind.

Schrobenhausener und Abensberger Spargel g.g.A.


Die weißen und grünen Spargel der Anbaugebiete Schrobenhausen und Abensberg zeichnen sich durch ihre hervorragende Qualität und ihren besonderen Geschmack aus – und da der Weg vom Spargelacker zum Esstisch kurz ist, auch durch ihre besondere Frische.

Kein Wunder also, dass die EU diese regionale, bayerische Spezialität bewahren möchte und den Spargel aus Schrobenhausen und Abensberg unter den Herkunftsschutz „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) stellt. Somit werden nicht nur Tradition und Geschichte der beiden Anbaugebiete erhalten, sondern jedes Jahr aufs Neue echter Spargelgenuss aus Schrobenhausen und Abensberg für Spargelfans garantiert.

Weitere köstliche Spargelrezepte und Bildmaterial hier

 


WeltGenussErbe Bayern – weil’s echt am besten schmeckt.


Die von der Europäischen Union geförderte Informationskampagne WeltGenussErbe Bayern veranschaulicht, wofür die EU-Herkunftszeichen „g.g.A.“ und „g.U.“ genau stehen, wie sie Erzeuger und Hersteller schützen und warum sie Verbrauchern nützen. Die Info-Offensive läuft bis 2017. Getragen wird sie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, von der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, dem Milchwirtschaftlichen Verein Allgäu-Schwaben e.V., dem Bayerischen Brauerbund e.V., dem Schutzverband Nürnberger Rostbratwürste e.V., der Erzeugergemeinschaft Abensberger Qualitätsspargel e.V., dem Spargelerzeugerverband Südbayern e.V. und der Landwirtschaftlichen Qualitätssicherung Bayern GmbH.