Grill' den Burger!

Aus bayerischem Rindfleisch - weil's echt schmeckt

Abbildung Bayerisches Rindfleisch in Scheiben

Burger mögen‘s heiß. Und sie gehen praktisch durchs Feuer – dafür, dass uns die rundlich geformten Rindfleischpflanzl nach nur wenigen Minuten köstlich schmecken. Die beliebteste Variante bekennender Burger-Gourmets? Außen knusprig. Innen saftig. So gelingt er, wird er nur einmal auf dem Grillrost gewendet. Der wertvolle Saft, der sich entwickelt, wenn das Fleisch in der Mitte „köchelt“, bleibt dadurch am besten bewahrt. Übrigens, sind an der Oberfläche des Grillguts kleine Tropfen des Fleischsaftes zu sehen, ist es an der Zeit, den Burger zu wenden.

Regionale Qualität kann so lecker sein

Die Wahl des perfekten Rindfleisches ist der große Genuss-Pluspunkt. Unsere Empfehlung: Bayerisches Rindfleisch mit dem EU-Herkunftszeichen g.g.A. Diese Deklarierung steht für geschützte geografische Angabe und garantiert, dass das Rind in Bayern geboren, aufgewachsen sowie gemästet ist und im Umkreis von höchstens drei Fahrtstunden geschlachtet wurde.
Verbraucher kaufen Fleisch heute bewusster ein. Sie legen Wert auf die regionale Herkunft und die Marmorierung. Fragen nach der Rasse der Rinder, nach Reifezeit und Lagerung. So erlebt derzeit zum Beispiel langsam und trocken gereiftes Rindfleisch – das sogenannte Dry Aged Beef – ein Comeback. In einer Kühlkammer, deren Temperatur kurz über dem Gefrierpunkt liegt, werden die Rindfleischstücke mindestens acht Wochen lang aufgehängt. In dieser Zeit haben die Enzyme im Fleisch Zeit, es zart und schmackhaft zu machen. Nur geübte Metzger und Fleischerei-Betriebe können diese Spezialität herstellen.
Ebenso wächst bei Fleisch-Liebhabern das Interesse an Stücken jenseits des Filetsteaks. Na, und für ein frisches Rinderhackfleisch sind Nacken (1), Schulter (6), Hochrippe (7), Roastbeef (8) oder Hüfte (12) hervorragend geeignet. Denn das Hackfleisch darf ruhig einen bestimmten Fettanteil haben. Zwischen 10 bis 20 Prozent sind ideal. Schließlich ist und bleibt Fett auch ein Geschmacksträger. Jetzt noch die passende Würzmischung, Gemüsebeilage, Dip und Brötchen – fertig ist der klassische Burger.

Bayerischer Edel-Burger

Bayerischer Edel-Burger (Weltgenusserbe Bayern)

Weit davon entfernt, Fast Food zu sein

Burger mal anders? Ungewöhnlich. Aber echt gut! Das sind unsere beiden Burger-Rezepte. Beim Bayerischen Edel-Burger ist das gegrillte Rib-Eye-Steak das „Patty“. Darauf fein geriebener Allgäuer Emmentaler g.U. – ein weiteres Mitglied im WeltGenussErbe Bayern – sowie Kräutersauce und Ochsenherz-Tomate; eingebettet in ein knuspriges Sesam-Brötchen. Schmeckt kross, knackig, zart und saftig!

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Fitness-Burger

Fitness-Burger (Weltgenusserbe Bayern)

Weit davon entfernt, Fast Food zu sein

Und probieren Sie gerne auch unseren Fitness-Burger im Vollkorn-Brötchen. Dafür wählen Sie Bayerisches Rinderhackfleisch in g.g.A. Herkunfts-Qualität. Vermengen dieses mit Pinienkernen, Minze, Petersilie, Zwiebeln und Ei. Dazu eine Chiffonade von Kopfsalat und eine Avocado-Schnittlauch-Joghurt-Limetten-Sauce. Wir wünschen Ihnen einen köstlichen Start in die Burger-Grill-Saison!

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Dr. Christian Kagerer

Kurz nachgefragt bei Dr. Christian Kagerer

Dr. Christian Kagerer ist Geschäftsführer der LQB GmbH (Landwirtschaftliche Qualitätssicherung Bayern GmbH). Er vertritt die bayerischen Erzeuger von g.g.A. zertifiziertem Rindfleisch im WeltGenussErbe Bayern. Er ist bekennender Grill-Enthusiast und plädiert für mehr Qualität auf dem Grill: „Qualität bedeutet Regionalität mit gesicherter Herkunft kombiniert mit Fleischqualität.“

Grillen wir heute anders, als noch vor ein paar Jahren?
Dr. Kagerer: Grillen ist zu einem Lebensgefühl geworden. Wir grillen bewusster, als noch vor ein paar Jahren. Spielen mit Temperaturen, auch im Amateurbereich. Und Gas und Holzkohle werden gezielt eingesetzt. Ebenso, wie heute auf hochwertiges Grill-Equipment Wert gelegt wird, schaut der Verbraucher zunehmend nach Fleischspezialitäten mit guter Qualität. 

Entscheiden wir uns heute ganz bewusst für deutsches Fleisch?
Dr. Kagerer: Regionalität ist ein großes Thema. Der Verbraucher fragt gezielt nach. Möchte wissen, woher das Fleisch kommt, das er beim Metzger oder in der Fleischtheke sieht. Besonders Bayerisches Rindfleisch, das mit dem EU-Herkunftszeichen g.g.A. zertifiziert ist, wird wegen seiner hohen Qualität und seines hervorragenden Geschmacks geschätzt und immer stärker nachgefragt.

Was kommt bei Ihnen demnächst auf den Grill?
Dr. Kagerer: Ein gutes Stück Roastbeaf. Hier lohnt es sich kleinere, und dafür dickere Scheiben zu nehmen. So bleiben sie bei der Zubereitung auf dem Grill wunderbar saftig. Diese grille ich gute 2-3 Minuten von jeder Seite scharf an, würze sie und lasse sie in Alufolie gepackt kurz ruhen. Auch ein guter und vor allem selbst gemachter Burger gehört zu meinen Favoriten. Die beiden neuen Burger-Rezepte Bayerischer Edel-Burger und Fitness-Burger kann ich wärmstens empfehlen.

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